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Tips für Käufer > Vor dem Kauf |
Vor dem Gebrauchtwagen-Kauf
Vor dem Kauf und selbst vor dem Besuch der ersten Autobörse sollten Sie ich über eines klar werden: was brauche ich wirklich und was kann ich dafür zahlen?
Wichtig dabei: Fragen Sie sich vor dem Autokauf nicht nur, was Sie gerade auf der Bank haben – fragen Sie sich vielmehr: Kann ich mir die laufenden Kosten leisten?
Darunter fallen viele Kosten, die man im Moment des Kaufens gerne vergisst und verdrängt:
Kfz-Versicherung – hierfür werden immer ein paar hundert Euro im Jahr fällig. Daher vor dem Kauf die Wunschmodelle anschauen und die Versicherungsbeiträger vergleichen! Tip: einen ausgezeichneten Service bietet hier die Autobörse finde-dein-auto.de – sie zeigt bei allen Autos bereits die Versicherungsbeiträge mit an.
Kfz-Steuer – auch hier kommen im Regelfall dreistellige Beträge im Jahr zusammen.
Inspektionskosten – wenn eine Inspektion einmal jährlich 350€ kosten, sind das monatliche Kosten von 30€, die man gerne vergisst.
Reifen – fallen nicht ganz so ins Gewicht, kosten aber auch schnell 100€ im Jahr. Und nicht vergessen: je nachdem, wo man wohnt, sollte ein zweiter Satz Winterreifen bedacht werden. Komplizierte Formate mit ungewöhnlichen Breiten oder Querschnitten sind deutlich teurer. Tip: Ganz gleich, welches Format: Reifen kauft man am besten bei Reifendirekt.de.
Das sind die größten offensichtlichen Blöcke.
Das teuerste jedoch ist der Wertverlust eines Wagens – als Faustwert sollte man hier rechnen, dass der Wert eines Wagens sich alle 3 ½ Jahre halbiert.
Also: Anschaffungspreis 10.000€ bedeutet, dass der Wagen nach 3 ½ Jahren noch 5.000 Wert ist, nach 7 Jahren noch 2500. Bei einer Haltedauer von 3 ½ Jahren sind dies monatlich über 100€, die man bezahlt, ohne dies auf dem Konto zu sehen.
Tip: der Wertverlust ist von Fahrzeug zu Fahrzeug extrem unterschiedlich – mehr dazu unter der Rubrik Wertverlust.
Bedarf analysieren
Gerade Männer vergessen auf der Suche nach dem Traumwagen gerne die Selbstanalyse. Brauche ich 250PS für die 6 Kilometer, die ich morgens im Stau stehe?
Fragen Sie sich daher stets zunächst: welchen Fahrbedarf habe ich hauptsächlich?
Bei den meisten Menschen ist dies die tägliche Fahrt zur Arbeit. Im Durschnitt fallen 210 Arbeitstage im Jahr an - Rechnen Sie hoch, wie viele Kilometer sie mit dem Auto fahren und unter welchen Bedingungen. Wer viel im Stau steht, für den empfiehlt sich ein Automatik-Getriebe. Wer mehr als 20.000 Kilometer fährt, sollte über einen Diesel nachdenken.
Wer nur 10.000 Kilometer zurücklegt, zahlt – Faustregel – beim Diesel drauf, da Steuer und Versicherung hier so viel teurer sind, dass der geringere Verbrauch und der niedrigere Dieselpreis dies nicht kompensieren können!
Wer nur einmal im Jahr mit Kind und Kegel in den Urlaub fährt, braucht keinen Van. Ein Van verbraucht mehr, hat funktionale Nachteile. Wer den Rest des Jahres mit einem kleineren Auto auskommt, kann für 2 Wochen Urlaub auch einen großen Wagen mieten und den Rest des Jahres mit dem kleineren Wagen jede Menge Sprit sparen und kommt in der Stadt in viel kleinere Parklücken!
Für viele reicht auch eine gemietete Dachbox.
Wer in der Flachen Kölner Innenstadt lebt, benötigt keinen Allrad-Antrieb.
Hinzu kommt: die Wahl des Wagens hat einen Starken Einfluss auf den teuersten Faktor des Autofahrens: den Wertverlust.
Vorauswahl treffen
Haben Sie sich für eine Fahrzeugart entschieden, können Sie ihre erste Autobörse besuchen, Verfügbarkeit checken, Preise vergleichen.
Noch besser jedoch ist es, sich in dieser Phase noch nicht auf einen speziellen Wagen festzulegen – auch andere Mütter haben schöne Töchter und manchmal kostet ein vergleichbarer Wagen einer unauffälligeren Marke locker ein paar tausend Euro weniger, ohne schlechter zu sein.
Die Übersicht über alternative Marken und Modelle finden Sie hier.
Wenn Sie eine Autobörse besuchen, dann nehmen Sie sich Zeit. Schauen Sie auch die Anzeigen ohne Bild an – die werden nicht so häufig geklickt, was die Preise senkt.
Jedoch: schauen Sie nicht nur auf das billigste Angebot. Händler-Angebote sind teurer, dafür hat man hier Garantie – wird etwa ein paar Wochen nach dem Kauf ein Austauschmotor fällig, kostet das mehrere 1000 Euro, die bei einem privaten Kauf an Ihnen hängen bleiben, beim Händler trägt dies im Regelfalle zu weiten Teilen die Garantie. Da kann es sich schon lohnen, bei der Anschaffung ein paar Hunderter mehr auszugeben.
Nehmen Sie sich Zeit bei der Vorauswahl. Autobörsen wie finde-dein-auto.de etwa bieten die Möglichkeit, sehr viele Autos zunächst einmal zu speichern – das schafft sehr viel Ruhe bei der Auswahl des richtigen Gebrauchtwagens.
Achten Sie auf den Suchradius: Wenn Sie einen Wagen in 200 Kilometer Entfernung gefunden haben, kommen bei zwei oder drei Fahrten schnell 1000 Kilometer zusammen.
Der nächste Schritt: Kontaktaufnahme über die Autobörse. Klären Sie soviel wie möglich vorab am Telefon oder per Mail. Fragen Sie auch dann nach Kratzern, Rost oder Beulen, wenn die Anzeige dazu nichts sagt – nichts ist ärgerlicher, als nach langer Anfahrt einen Wagen vorzufinden, den man aufgrund einer fetten Beule nicht einmal Probe fahren möchte.
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