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Alternative Marken
=> Obere Mittelklasse


In dieser Klasse regieren der Audi A6, der 5er von BMW und die E-Klasse von Mercedes.
Die Preise, die bei der Deutschen Elite zu entrichten sind, nähern sich denen von Einfamilienhäusern.
Wer hier nicht blind einer Marke folgt, kann große 5stellige Summen sparen!
Oder anders: wer in der gehobenen Mittelklasse richtig kauft, bekommt locker noch einen Kompaktwagen fürs gleiche Geld dazu.
Hier sind die Alternativen zu Mercedes, Audi & Co:

Chevrolet Evanda
Ein Wagen, den wirklich keiner kennt - schade eigentlich.
Innen- und Außenmaße passen in die gehobene Mittelklasse – die Motorisierung mit 131PS ist eher der untere Rand dieser Klasse – dafür ist der Evanda 60% - bis 70% billiger als vergleichbare Deutsche Fabrikate – der absolute Spar-Hammer!
Ab rund 18.000 Euro bekommt man hier eine Reiselimousine der gehobenen Klasse, für knapp über 20.000 gibt es den Wagen in Voll-Ausstattung. Und 200 KM/H schafft er auch noch.
Spar-Tipp: Der Evanda ist bei EU-Importeuren teilweise NOCH BILLIGER zu bekommen.
Die Sitze sind langstreckentauglich, der Kofferraum ausreichend groß.
Das Geräuschniveau ist etwas höher als das eines Audi A6, die Materialien nicht richtig chic. ESP und Kopf-Airbags gibt es auch gegen Geld und gute Worte nicht.
Der Wertverlust wird übel sein, das Händlernetz ist noch sehr dünn – sonst ist der Evanda wirklich einer der heißesten Tipps!

Chrysler Sebring
Wer den American Way of Drive mag, kann mit diesem Wagen schnell mal 15.000 Euro sparen – auch gebraucht sind noch sehr große Einsparpotentiale vorhanden.
Worauf verzichtet man?
Der Sebring, ebenso bereits sein Vorgänger Stratus, sind nicht mehr ganz so weich gefedert, wie man das früher von Amerikanern kannte – dennoch fahren sie lieber geradeaus als um enge Kurven.
Die Spaltmaße sind etwas großzügiger als bei einem Audi oder BMW – jedoch ist der Wagen keineswegs schlampig verarbeitet.
Die Ausstattung ist hervorragend und die Bedienbarkeit einzigartig – dicke Drehregler regeln griffsicher alles, was es während der Fahrt zu regeln gilt.
Der kleiner Motor verbraucht einen Liter weniger, macht aber keinen rechten Spass – der 2.7 Liter läuft seidig und harmoniert ausgezeichnet mit der Serienmäßigen Automatik.
Der Wagen ist sehr unübersichtlich, vor allem nach vorn, weil er aus einem Land mit großen Parklücken kommt.
Ansonsten ist er narrensicher - auch in seinem Fahrverhalten und unzweifelhaft komfortabel und großzügig. Wem der Wagen dennoch zu amerikanisch sein sollte, der findet ansprechende Alternativen im Hyundai Sonata oder Kia Magentis.

Hyundai Sonata
Vielleicht die beste Alternative zum Establishment. Der Sonata ist bereits seit den frühen 90ern auf dem Markt und stets gut gekleidet und bis an die Zähne ausgestattet, dass Sparen hier eine wahre Freude ist. Mit den 6Zylinder-Modellen sind Einsparungen bis 60% drin – kein Witz. Vor allem relativ neue Gebrauchte kosten häufig nicht einmal die Hälfte der Premium-Konkurrenz von BMW oder Audi. Worauf muss man dafür verzichten?
Der Sonata hat in Deutschland keinerlei Image und einen etwas kleinen Kofferraum. Der hat dafür immerhin serienmäßig umklappbare Sitze.
Leider gibt es den großen Wagen nicht als Kombi.
Der Verbrauch des 6Zylinders ist etwa einen Liter höher als bei der deutschen Konkurrenz – dafür spart man 20.000[!]Euro bei der Anschaffung.
Auch auf High-Tech muss man verzichten – technisch ist der Sonata eher konservativ – dafür geht weniger kaputt.
Stärken: Die Solidität und Zuverlässigkeit des Sonata ist ausgezeichnet, das Fahrwerk sehr kommod, wenn auch nicht sportlich. Die Traktion des frontgetriebenen Wagen ist aufgrund des schweren Motors ausgezeichnet.
Die Automatik schaltet butterweich und unauffällig.
Und: die Preise für Wartungen sind lächerlich gering.

Kia Magentis
Der Bruder des Hyundai Sonata ist in Deutschland noch unbekannter als sein Hyundai-Pendant. Gebraucht macht ihn das noch billiger als den Sonata, da allein die mangelnde Bekanntheit des Wagens den Wagen schier unverkäuflich macht.
Zu unrecht: der Kia Magentis ist ausgezeichnet solide, etwa so gut ausgestattet wie der Hyundai Sonata und teilweise eben noch billiger.
Der 4 Zylinder ist sparsam, der 6Zylinder nicht unbedingt. Dennoch ist der 6Zylinder die bessere Wahl – zumal: Der Wagen kostet in E-Klasse-Format etwa soviel wie ein Golf! Da kann man schon mal einen Liter mehr verbrauchen.
Worauf verzichtet man?
Image natürlich und Kofferraumvolumen. Auch High-Tech ist nicht die Stärke des Magentis. Technisch sind die Koreaner konservativer und verzichten an vielen Stellen auf High-Tech-Spielzeug. Das sorgt auf der anderen Seite für weniger Stress.
Ansonsten erwirbt man mit dem Magentis eine gute große Reiselimousine für einen regelrecht lachhaften Preis mit Top-Ausstattung.
Problematisch: Das Händlernetz ist nicht sehr engmaschig. Wer einen Hyundai-Händler in der Nähe hat, kann aber im Regelfalle auch dort hingehen.
Preise für Wartungen sind lächerlich gering.

Skoda Superb
Basierend auf der verlängerten Plattform des VW Passat stößt der Skoda Superb bereits in die Region von E-Klasse und Audi A6 vor. Speziell auf der Rückbank geht es üppig zu.
Die Motoren stammen aus dem VW-Regal, speziell die hervorragenden Diesel setzen sich auch im Superb gut in Szene.
Das Einsparpotential ist beileibe nicht mehr so groß, zumal dann nicht, wenn man beginnt, sich auf der Ausstattungsliste umzusehen, dennoch kann man einige Tausender auf dem Konto behalten.
Worauf verzichtet man?
Im Prinzip auf nichts ausser ein bisschen Image, denn alles andere im Superb entspricht dem, was man auch im Passat oder Audi-Modellen der Jahrtausendwende kaufen kann.
Leider muss man auf Kombiheck oder Allradantrieb verzichten – hier hatten die VW / Audi-Manager einfach Angst, der zu gute und große Wagen könnte sonst den teureren Konzernmodellen den Rang ablaufen, wie bereits Jahre zuvor der zu günstig positionierte Octavia.
Top in jedem Falle: Geräuschkulisse und Langstreckentauglichkeit der Sitze des Skoda Superb.

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