|
 |
zurück
Tips für Käufer > Alternative Marken |
Alternative Marken => Mittelklassewagen
Während Passat und Konsorten munter auf die ehemals heilige 100.000 Mark-Grenze zu galoppieren, gibt es am Rande des Mainstream Marken, die ein ausgewachsenes Familieauto zu Preisen anbieten, die sich eine ausgewachsene Familie auch leisten kann. Mittlerweile haben es auch die deutschen Hersteller eingesehen, dass die Preisspirale in diesem Segment nicht endlos ist – ausgerechnet der VW-Konzern stellt mit dem Skoda Octavia einen der interessantesten Vertreter dieses Segmentes – zu einem Spitzenpreis.
Skoda Octavia
Seit 1997 hat sich das Blatt der Tschechischen Marke gewendet – mit dem Erscheinen des Octavia I war plötzlich alles anders. Der Octavia II bekennt sich noch mutiger zu einer Art Premium-Anspruch im Billig-Segment.
Denn: an diesem Wagen ist nichts billig – nur der Preis.
Worauf verzichtet man? Im Prinzip auf nichts, außer ein paar Millimeter Kniefreiheit vor der Rückbank – Tribut an die Golf-Plattform, aber bereits deutlich besser als beim ersten Skoda Octavia.
Alles andere ist von Ambiente, Anmutung, Haptik, etc hochwertig und top in der Qualität.
Die Sitze sind sehr erwachsen, der Kofferraum ebenfalls – der Skoda Octavia in seiner zweiten Auflage macht immer noch ‚ne Menge Spaß. Der Preis nähert sich jedoch in den besser ausgestatteten Versionen längst den Passats dieser Welt.
Im Gegensatz zum Hyundai Elentra etwa gibt es den Skoda Octavia auch in einer Combi-Version, die einen recht stattlichen Raum bietet – leider keine ganz ebene Ladefläche.
Chevrolet Nubira
Dieser Wagen hat viele Mitbewerber in Schockstarre versetzt: Sehr groß und gediegen kommt er daher – gut ausgestattet, ansehnliches Design gepaart mit guter Verarbeitung, viel Platz und einem spektakulären Preis. Vor allem der Kombi, der nur wenige Euro teurer ist, kostet gut die Hälfte mancher ernsthafter Mitbewerber.
Worauf verzichtet man? Schwere Frage – eigentlich zunächst mal wieder auf Image; zudem auf ein engmaschiges Händlernetz. Das Fahrwerk ist ebenfalls nicht so sensibel abgestimmt, wie ein Deutsches – aber immer noch ein sehr gutes und vor allem spritziges. Die 4Zylinder werden obenherum etwas laut.

Alles andere ist wirklich top – und das gilt in allen Bereichen. Wer sich an einer Kleinigkeit stören sollte, den sollte der Blick auf die Preisliste sofort wieder milde stimmen – für den Preis muss man bei anderen Händlern froh sein, ein halb so großes Auto zu bekommen, das zudem schlechter ausgestattetet ist.
Beste Motorisierung ist der 1.6er, dessen Ausstattung zudem nochmals hochwertiger ist. Wer soviel spart, wie im Falle des Nubira, kann sich diesen Luxus bequem gönnen.
Hyundai Elantra
Zum Golf-Preis gibt es hier ein ausgewachsenes Mittelklasseauto, das deutlich mehr Raum bietet, als man auf den ersten Blick vermutet, vor allem als Schrägheckversion.
Worauf muss man verzichten? Einige Mitbewerber sind etwas größer – dennoch ist der Elantra nicht beengt. Der hervorragende 113PS Diesel ist kalt leider sehr laut, das Innenraumambiente wirkt heute etwas angestaubt, ist jedoch weit entfernt von alt. Die Federung ist bei langsamer Fahrt etwas stuckrig, im Grenzbereich untersteuert der Elantra früh und gut kontrollierbar – auf ESP muss er verzichten.
Die Verarbeitungsqualität bei Hyundai ist ausgezeichnet – speziell im mechanischen Bereich sind die Koreaner top, die Motoren sind sehr langlebig.
Beste Wahl ist eindeutig der 113PS-Diesel, auch für den späteren Wiederverkauf. Die Benziner haben jedoch auch einen vertretbaren Verbrauch und laufen angenehm leise.
Objektiv also ein ausgezeichnetes Auto. Hausintern gilt jedoch: der größere Hyundai Sonata ist mit der Vierzylindermotorisierung nur unwesentlich teurer.
=> Kleinwagen
=> Kompakte
=> Obere Mittelklasse
=> Oberklasse
|
|
| Top-Themen im Fokus:
|
 |
| Auto-Sparer-Tip |
 |
| Auto-Sparer-Tip |
 |
| |